Ablauf-Update

von

[Kon-]Text


Was ist eigentlich die letzten Wochen genau passiert? Nach außen war es etwas still rund um den Radentscheid, orgatechnisch liefen es aber auf Hochtouren: Wir haben mit der Stadtverwaltung und -spitze besprochen und verhandelt, wie unsere Forderungen umgesetzt werden können.


Lust auf etwas [Kon-]Text? Voilà:


Rund 6.000 gesammelte Unterschriften – eine starke Rückendeckung für die Verhandlungen. Im März wurde der Gesprächsfaden mit der Stadt aufgenommen. Gefolgt sind viele, viele Verhandlungsrunden. Mit den Verkehrsplaner:innen haben wir ins Detail und auf jeden Satz geschaut. Bei vielem waren wir uns einig, bei anderem mussten wir hart verhandeln, einiges konnten wir konkretisieren, ein paar Aspekte mussten neu gedacht werden.


Herausgekommen ist:

1| Eine feste Investitionsliste mit Realisierungshorizonten: Sie gibt Planungssicherheit und sorgt für ein alle Teile der Stadt anbindendes Radverkehrsnetz.

2| Die Festlegung von Mindeststandards für die Umsetzung von Radverkehrsanlagen: Die Radinfrastruktur in Weimar wird sicherer und Barrieren und Hindernisse werden abgebaut.

3| Rad- und Fußverkehrsanlagen werden ganzjährig sicher und komfortabel befahr- und begehbar. Bei Baustellen erfolgt geeignete Umleitung und Information.

4| Ausreichende und hochwertige Abstelleinrichtungen machen das Radfahren in Weimar attraktiver.

5| Sowohl die Wirksamkeit der Maßnahmen als auch die Gesamtsituation des Radverkehrs werden durch die Stadt regelmäßig untersucht.

6| Bürger:innen bekommen über einen Beirat Radverkehr und ein Meldetool mehr Mitwirkungsmöglichkeiten im Bereich Radverkehr.

7| Die Priorisierung von ÖPNV, Fuß- und Radverkehr auf den Verkehrswegen.

 

Und jetzt?


Das Motto der letzten Demo: Letzte Etappe! Wir übergeben die gemeinsame Drucksache als Staffelstab an den Stadtrat. Bis zur Abstimmung im Juli wird in den Fraktionen und Ausschüssen nun darüber diskutiert. Die ersten Gespräche zwischen dem Radentscheid und den Parteien liefen schon.


Noch in diesem Jahr muss also beschlossen werden, was in unserer Stadt konkret für den Radverkehr getan wird – und das dann auch getan werden! Damit das auch passiert, heißt es für uns alle: Weiter Druck machen, nachfragen, Verbesserungen fordern. Und nicht vergessen lassen: Hinter jeder Unterschrift steht die Forderung nach Veränderung!

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